Wir bauen die Zukunft unserer Kinder.

Unsere Kinder, unser Klima, unser Kärnten – alles wichtige Zukunftsthemen, die uns heute schon beschäftigen. Denn unseren Kindern nur das Beste zu geben ist unser aller Ziel. Doch wie können wir das bewerkstelligen? 

Wir haben die Instrumente dafür bereits in der Hand, doch lernen wir immer noch, damit optimal umzugehen. Viele Macher arbeiten daran im Stillen. In den zahlreichen Betrieben der Kärntner Holzverarbeitung. Und an der Spitze der Wertschöpfung stehen jene, die den idealen, natürlichen Werkstoff Holz zu Gebäuden formen und so eine Umgebung schaffen, in der wir ohne Einfluss synthetischer Stoffe wie in einem „geschützten Bereich“ unseren Tätigkeiten nachgehen können. Das sind die Zimmerleute in den heimischen Holzbau-Betrieben.

Klimaschutz aktiv umsetzen und Wohlbefinden steigern.

In letzter Zeit war viel darüber in den Medien zu lesen, dass unser Wald, also unser Holz, die fortschreitende Klimaerwärmung bremsen, wenn nicht gar aufhalten könnte. Aufforstung ist also angesagt – und das wird hierzulande natürlich auch für Staunen sorgen. Denn wir haben ja Wald, und der breitet sich weiter aus. Wir nutzen derzeit nur 2/3 des Zuwachses!

Natürlich haben Stürme, Unwetter und Borkenkäfer unserem Wald zugesetzt und diese Flächen werden nach dem Österreichischen Forstgesetz umgehend wieder bepflanzt. Mit Baumarten, die in Zukunft den Umweltanforderungen gerecht werden. Die Forstleute müssen schon mehrere Generationen vorausdenken, um die Auswirkungen des Waldes steuern zu können. Das Geniale am Wald ist ja, dass er CO2 aufnimmt, über die Photosynthese daraus Holz werden lässt und gleichzeitig lebenswichtigen Sauerstoff abgibt. Und wenn die Bäume dann im Wald umfallen, vermodern oder verbrennen, wird ebenso viel CO2 freigesetzt wie zuvor gebunden. Das nennt man dann CO2 neutral.

Wenn wir aber dieses Holz aus dem Kreislauf entnehmen, damit Gebäude und andere Objekte errichten, dann konservieren wir diesen gebundenen Kohlenstoff so lange bis das Gebäude rückgebaut, kompostiert oder verbrannt wird. Wir setzen so Klimaschutz aktiv um! Die zweite großartige Eigenschaft von Holz ist sein Einfluss auf unsere Gesundheit. Die Herzfrequenz wird positiv beeinflusst, das Wohlbefinden steigert sich, die Holzoberfläche entzieht uns weniger Wärme und ermöglicht so eine bessere Nutzung aller Räume. Das Aggressionspotenzial wird in einer Holzumgebung gemindert, Menschen werden ruhiger, Holz absorbiert Elektrosmog und vieles mehr.

Holz macht so gut wie alles möglich.

Als schlechtes Leitermaterial kann man Holz nicht für die Elektroleitung nutzen. Soweit – so gut. Doch gerade diese Eigenschaft verleiht Holz eine große Universalität. Man kann Holz sowohl für hoch beanspruchte, tragende Bauteile wie auch als Dämmstoff einsetzen und darüber hinaus auch als unbehandelte, wartungsarme Fassade, wobei hier immer auf den richtigen Umgang mit der Konstruktion zu achten ist. Schließlich wird Holz auch für die Herstellung von Viskosefasern benötigt um daraus hochwertige, biologische Textilien zu erzeugen die wir dann auf unserer Haut tragen. Letztlich gilt die Formel „Die Genialität der Natur ist nur schwer zu kopieren“. Das würde im Fall von Holz wenig Sinn machen. Wir setzen Holz einfach als Baustoff für tragende und dämmende Teile ein. Welches Material das noch schafft? Also uns ist kein anderer vergleichbarer, natürlicher Allrounder bekannt.

In unseren 4 Wänden – frei von Schadstoffen.

Zwei Drittel unserer Zeit verbringen wir in unseren (eigenen) vier Wänden – sei es im Beruf oder daheim. Daher ist es auch so wichtig, diese Zeit in einer Umgebung zu verbringen, die möglichst frei von Schadstoffen ist.

Außerdem wollen wir die Räume bis in die letzten Winkel nutzen. Das gelingt nur, wenn die Oberflächentemperatur der Bauteile nicht kalt ist. Denn kalte Objekte entziehen uns Wärme und es entsteht ein unbehagliches Gefühl. Daher ziehen wir uns in „warme Ecken“ zurück. Holz selbst ist schon ein Dämmstoff. Wir sparen sehr viel an Wandstärke, wenn der tragende Teil bereits gut dämmt und hinzu kommt noch das ausgeglichene, natürliche Gebäudeklima in Holzbauten. Gut durchdacht, generieren wir mit Holzkonstruktionen mehr an Gebäudenutzfläche und sparen durch bessere Ausnutzung auch noch bei den Errichtungskosten. Das natürliche Klima hilft uns, gesund zu bleiben, was heute als wissenschaftlich erwiesen gilt.

Öffentliche Auftraggeber haben Vorbildwirkung.

Nicht nur zu Hause sollten wir optimale Bedingungen hinsichtlich Raumklima vorfinden. Kinder sind noch viel sensibler als Erwachsene und gerade für sie ist es wichtig, gesunde Umgebungen zu schaffen. Krabbelstuben, Kindergärten, Schulen werden meist von der Öffentlichen Hand errichtet und geführt. In den 1970er Jahren und auch später wurden aber leider viele Verwaltungs-Gebäude errichtet, die heute als bedenkliche Energieverbraucher mit schlechtem Raumklima gelten.

Hier ist noch sehr viel zu tun, um diese „Verbraucher“ in energiesparende, raumklimatische Oasen zu verwandeln. Mit Fassadenelementen, schon mit Fenster und Infrastrukturleitungen ausgestattet, unter optimalen Bedingungen beim Holzbaubetrieb vorgefertigt, können wir Gebäude schnell und ohne grobe Beeinträchtigung der Bewohner zu Energiesparmeistern umfunktionieren.

Klar, dass diese Investitionen refinanziert werden müssen. Rechnet man die Energieersparnis, die Gesundheit der Bevölkerung (geringere Arztkosten durch gesundes Raumklima!), den Einsatz örtlicher Handwerksbetriebe und nicht zuletzt die Vorbildwirkung hinzu, so haben sich solche Sanierungen bereits in wenigen Jahren selbst zurückgezahlt. Und wenn wir eine ehrliche Rechnung anstellen und die klimarelevanten Kosten miteinbeziehen, so müssen wir den Lebenszyklus eines Gebäudes mit dem Energieaufwand des Betriebes bis zum Rückbau betrachten, bei dem Holz in weiteren Kaskaden wiederverwendet wird und somit auch erhebliche Einsparungen erzielt.

So wird ein Kreislauf örtlicher Wertschöpfung gebildet, der sich auf private Errichter überträgt. Damit haben wir mit dem Einsatz von Holz viel CO2 aus dem natürlichen Kreislauf entnommen, konserviert und aktiven Klimaschutz betrieben, der auch dem Investor einiges an Kosten erspart und unseren Kindern in Kärnten eine intakte Umwelt hinterlassen hat. Womit wir wieder bei unseren Kindern, unserem Klima und unserem Kärnten wären. Und bei einer besseren Zukunft.

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