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Maßarbeit aus Holz von Kärntens besten Nachwuchszimmerern

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In Klagenfurt kämpften Österreichs beste Zimmererlehrlinge um den Titel. Florian Hollaus aus Niederösterreich holte den ersten Platz.

Balken anreißen, Winkel berechnen, Holzverbindungen ausarbeiten und am Ende jedes Bauteil passgenau zusammenfügen: Beim Bundeslehrlingswettbewerb der Zimmerer auf der Internationalen Holzmesse in Klagenfurt entschieden wenige Millimeter über die Platzierungen. Den Bundessieg sicherte sich Florian Hollaus aus Niederösterreich, ausgebildet bei der Landwirtschaftlichen Fachschule Edelhof.

Zwei Tage lang arbeiteten die besten Nachwuchszimmerer Österreichs in der Messehalle 5 am Wettbewerbsprojekt. Erst kurz vor Beginn erfuhren sie, welche Konstruktion sie umsetzen mussten. Danach folgten das Lesen der Pläne, das Auf- und Anreißen, der Zuschnitt und der Zusammenbau. Schon kleine Abweichungen konnten dazu führen, dass die einzelnen Teile nicht mehr sauber ineinandergriffen. „Beim Bundeslehrlingswettbewerb zählt nicht nur der sichere Umgang mit dem Werkzeug. Die Teilnehmer müssen vorausdenken, ihre Arbeit genau einteilen und auch unter Zeitdruck sauber arbeiten. Florian Hollaus hat diese Anforderungen am besten erfüllt und verdient den Sieg geholt“, sagte Bundesinnungsmeister Simon Kathrein.

Kärntens Zimmerer im Wettbewerb mit Österreichs Besten

Für Kärnten gingen Joel Feldner von der Holzbau Bretis GmbH aus Feldkirchen, Tobias Napetschnig von Reiter – Lavanttaler Holzbau GmbH aus Wolfsberg und Fabian Krammer-Plattner von der Franz Roth GmbH aus Liebenfels im Wettbewerb mit Österreichs Besten an den Start. Sie hatten sich mit ihren Leistungen beim Landeslehrlingswettbewerb für den Bundesbewerb qualifiziert.  Für einen Platz auf dem Podest reichte es diesmal nicht. Mit ihrer Qualifikation zählten die Kärntner dennoch zur österreichischen Spitze ihres Ausbildungsjahrgangs. „Unsere Lehrlinge haben Kärnten mit viel Können und Nervenstärke vertreten. Wer bei diesem Wettbewerb antritt, muss jeden Schnitt vorausdenken und bis zum letzten Handgriff konzentriert bleiben. Genau diese Fähigkeiten braucht der moderne Holzbau“, sagte Landesinnungsmeister Friedrich Klaura. Auch WKÖ Vizepräsidentin Carmen Goby zeigte sich beeindruckt: „Dieser Bundeslehrlingswettbewerb ist eine beeindruckende Leistungsschau des österreichischen Holzbaus und ein sichtbares Zeichen für die Qualität unserer Lehrlingsausbildung. Mein besonderer Dank gilt den Ausbildungsbetrieben. Ohne sie gibt es keine Fachkräfte von morgen.“

Die Fachjury bewertete unter anderem Maßhaltigkeit, Ausführung, Qualität der Holzverbindungen und den Gesamteindruck der fertigen Werkstücke. Die Siegerehrung fand am Samstagnachmittag im Rahmen der 58. Internationalen Holzmesse in Klagenfurt statt. Der Wettbewerb wurde von der Bundesinnung Holzbau und der Landesinnung Holzbau Kärnten organisiert.

Die Ergebnisse im Überblick

1. Platz: Florian Hollaus, Niederösterreich, Landwirtschaftliche Fachschule Edelhof
2. Platz: Peter Gabriel, Oberösterreich, Kapl Bau GmbH
3. Platz: David Luttenberger, Steiermark, Almholz Vertriebs GmbH


Rückfragen: 
Wirtschaftskammer Kärnten
Landesinnung Holzbau
Harald Dörfler
T 05 90 904 – 120
E Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Hier können Sie alle Filme und Fotos vom Bundeslehrlingswettbewerb downloaden:
DAT-Link: https://dat.wkk.or.at/s/E8eENWY3eLJZ5tF
We-Transfer Link: https://we.tl/t-BNApgrUWKN9LLLjf

Copyright: WKK|Li 107|PSB-MEDIA|Sommeregger-Baurecht

Bundeslehrlingswettbewerb der Zimmerer 2026

BLWB 1920x1080px DE 2026Österreichs beste Nachwuchszimmerer zu Gast in Kärnten

Anfang September treffen die besten Nachwuchszimmerer aus ganz Österreich in Kärnten aufeinander: Beim Bundeslehrlingswettbewerb der Zimmerer 2026 stellen sie ihr handwerkliches Können unter Beweis und zeigen, wie sicher sie mit Bauplänen, Werkzeug und dem Werkstoff Holz umgehen.

Unter Zeitdruck fertigen die Teilnehmer ein anspruchsvolles Werkstück an. Präzision, räumliches Denken, handwerkliches Geschick und eine saubere Ausführung sind dabei ebenso gefragt wie Konzentration und Routine. Eine Fachjury bewertet die fertigen Arbeiten und kürt schließlich die besten Nachwuchszimmerer Österreichs.

Der Wettbewerb findet im Rahmen der 58. Internationalen Holzmesse von 2. bis 5. September 2026 auf dem Messegelände in Klagenfurt statt. Besucherinnen und Besucher haben am Freitagnachmittag sowie am Samstagvormittag die Gelegenheit, den jungen Fachkräften bei ihrer Arbeit über die Schulter zu schauen und Spitzenleistungen des Zimmererhandwerks hautnah mitzuerleben.

Bundeslehrlingswettbewerb der Zimmerer 2026

Freitag, 4. September 2026
12.30 bis 16.30 Uhr

Samstag, 5. September 2026
7.30 bis 11.30 Uhr

Siegerehrung
14.30 Uhr

Veranstaltungsort
Klagenfurter Messe, Messehalle 5
Messeplatz 1
9020 Klagenfurt am Wörthersee

Erleben Sie die Zukunft des österreichischen Zimmererhandwerks und feuern Sie die besten Nachwuchstalente des Landes an!

Download: pdfPROGRAMMFOLDER.pdf

Download: pdfBroschüre Bundeslehrlingswettbewerb-Holzbau.pdf

Generalsanierung Kollerhof Straßburg

2026 Sanierung Kollerhof
2026 Sanierung Kollerhof
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2026 Sanierung Kollerhof
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2026 Sanierung Kollerhof
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2026 Sanierung Kollerhof
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2026 Sanierung Kollerhof
Holzbau im Kontext des Denkmalschutzes

Nach jahrzehntelangem Leerstand wurde der denkmalgeschützte Kollerhof in Straßburg auf Initiative und durch die Umsetzung der Familie Wotke umfassend generalsaniert und in enger Abstimmung mit dem Bundesdenkmalamt revitalisiert.

„Der Kollerhof zeigt eindrucksvoll, wie moderner Holzbau und Denkmalschutz gemeinsam funktionieren können. Mit Holz lassen sich historische Bauwerke erhalten, statisch ertüchtigen und gleichzeitig für neue Nutzungen öffnen“, betont Landesinnungsmeister Ing. Fritz Klaura.

Im Zuge der Generalsanierung des denkmalgeschützten Kollerhofs in Straßburg wurde der Dachraum konstruktiv neu organisiert und durch eine innovative Holzbaukonstruktion zu einem dreigeschossigen Veranstaltungsbereich ausgebaut. Der neu geschaffene Raum weist eine Grundfläche von rund 280 m² und eine Firsthöhe von etwa 17 m auf.

Zentrales planerisches Ziel war der Erhalt und die Sichtbarmachung der historischen Dachstuhlkonstruktion. Die neuen Einbauten folgen dem Prinzip „Haus im Haus“: Die zusätzlichen Ebenen wurden als eigenständige Holzkonstruktion in den Bestand eingefügt, sodass die historische Tragstruktur weiterhin ablesbar bleibt und nur minimal in die vorhandene Substanz eingegriffen werden musste.

Die neuen Decken- und Zwischengeschosskonstruktionen in Holzbauweise wurden statisch entkoppelt ausgeführt und kraftschlüssig an den bestehenden Dachstuhl angebunden. Dadurch konnte die Tragstruktur gezielt verstärkt werden, ohne die historischen Bauteile übermäßig zu belasten. Im Zuge der Sanierung wurden zudem Zugbänder und ergänzende Holztragglieder integriert, um die Aussteifung zu verbessern und die erhöhte Dachlast aufzunehmen.

Eine besondere Herausforderung stellte die statische Ertüchtigung des Dachstuhls dar: Durch die neue Dacheindeckung mit Biberschwanzziegeln erhöhte sich die Dachlast um rund 50 Tonnen. Die Verstärkung erfolgte überwiegend durch zusätzliche Holzelemente sowie durch den Austausch nicht mehr tragfähiger Verbindungen.

„Gerade bei historischen Gebäuden braucht es großes handwerkliches Know-how und viel Feingefühl. Ziel war es, die bestehende Konstruktion so weit wie möglich zu erhalten und gleichzeitig eine sichere, moderne Nutzung zu ermöglichen“, erklärt Holzbau-Meister Egon Moser.

Weiterlesen: Generalsanierung Kollerhof Straßburg

Holzpools – ist das möglich?

2026 Holz im Garten
2026 Holz im Garten
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2026 Holz im Garten
2026 Holz im Garten
2026 Holz im Garten
 
Ja. Und zwar nachhaltig, regional und langlebig.

Holz im Außenbereich begeistert: natürlich im Look, stark in der Leistung. Wer heute an Pool Bau denkt, denkt längst nicht mehr nur an Beton oder Kunststoff. Holz eröffnet neue Möglichkeiten – ästhetisch, ökologisch und technisch ausgereift.

Holz aus unseren heimischen Wäldern bringt alles mit, was es für den Einsatz im Freien benötigt. Es trotzt Temperaturwechseln, Feuchtigkeit und Witterung – genau wie im Wald. Moderne Holzbautechnik verstärkt diese natürlichen Eigenschaften zusätzlich. „Dank innovativer Methoden lässt sich Holz heute auf natürliche Weise schützen – dauerhaft, stabil und absolut wetterbeständig“, betont Ing. Fritz Klaura, Landesinnungsmeister der Kärntner Holzbau-Meister.

Neben der Robustheit überzeugt Holz vor allem durch Komfort: Es bleibt auch bei starker Sonneneinstrahlung angenehm temperiert – perfekt für barfuß Gehen auf Terrassen, Stegen oder rund um den Pool.

Vielseitig einsetzbar – und optisch ein Statement

Ob Terrassen, Pergolen, Stege, ganze Holz Pools oder Poolumrandungen: Holz schafft fließende Übergänge zwischen Architektur und Natur. Es wirkt warm, hochwertig und fügt sich harmonisch in jede Gartenlandschaft ein.

Von der ersten Idee bis zur fertigen Anlage liefern die Kärntner Holzbau-Meister alles aus einer Hand – effizient, durchdacht und langlebig.

Auch bestehende Gebäude lassen sich mit Holz gezielt aufwerten: Terrassenüberdachungen, Wintergärten oder Carports steigern nicht nur die Nutzung, sondern auch den Wert der Immobilie.

Holzpools nach dem Venedig-Prinzip – natürlich geschützt, extrem langlebig

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