Vorgefertigte Häuser versus Fertighäuser.

Denkt man an Holzhäuser, so setzen das viele mit dem Blockhaus in Verbindung. Andere meinen das Fertighaus und wieder andere haben das klassische Fachwerkhaus im Sinn. Es gibt viele Methoden ein Holzhaus zu errichten.

Am Beginn steht immer die gründliche Planung.

Baut man ein Haus, so stellt dieses in den meisten Fällen die Lebensinvestition dar. Es sollte auch für Generationen nutzbar sein. Es soll auch so gebaut sein, daß es auch in Zeiten von Energieknappheit problemlos bewohnt werden kann. Auch wartungsarm soll es sein und allen Komfortansprüchen unserer Zeit gerecht sein. Schließlich soll es an unsere speziellen Bedürfnisse angepasst sein und landschaftsgerecht in seiner Umgebung den Ausdruck unserer Individualität wieder geben. Um dieses Konglomerat von Anforderungen zu erfüllen bedarf es einer eingehenden Planung. Denn bevor wir zu bauen beginnen können wir noch alles beeinflussen und überprüfen ob wir uns in finanzieller Richtung in leistbaren Bahnen bewegen.

Entscheidend ist die Größe des Hauses. Mit kompakten Grundrissen und einer optimalen Ausnutzung der Flächen bzw. des umbauten Raumes ist der Finanzrahmen am schnellsten zu beeinflussen. Auch die Geländesituation ist von Wichtigkeit. Benötigen wir einen Keller oder kommen wir mit einer Fundamentplatte zurecht; benötigen wir statt dem Keller ein kleines Nebengebäude? Wer wird in diesem Haus wohnen; und wie lange? Eine Vielzahl von Fragen tauchen auf, welche gründlich überlegt werden müssen. Und dabei sollte ein Jahr auf oder ab keine Rolle spielen.

Der Winter steht vor der Tür, die Tage werden kälter und die Heizkörper werden aufgedreht. Aber welchen Einfluss hat das Heizen auf unser Wohnklima und auf unser Wohlbefinden – daheim, im Büro, im Kindergarten oder in der Schule?

Im Winter ist die Luft trockener als im Sommer, denn kalte Luft nimmt weniger Feuchtigkeit auf als warme. Und diese trockene, kalte Luft holen wir uns durch Lüften in unser Heim, wo wir heizen und die trockene Luft nochmals runter trocknen. Das Ergebnis: Ein schlechtes Wohnklima, das unsere Gesundheit negativ beeinflusst. Trockene Schleimhäute, Augenbrennen, Kratzen im Hals, juckende Haut; die Folge sind Schnupfen und Grippe. Alles Symptome, die uns Jahr für Jahr vor Augen führen, dass wir unser direktes Lebensumfeld nicht optimal gestalten.

Holz: Wohlbefinden und aktiver Klimaschutz

Kalte Oberflächen entziehen uns Wärme. Wir meiden diese Zonen und ziehen uns in wärmere Ecken zurück, die meist tiefer im Gebäude liegen. Die Wärme strömt immer zum kalten Bereich, so wird uns die Körperwärme von kalten Bauteilen entzogen und führt zu Unbehagen. Obwohl wir heute schon gute Isolierverglasungen verwenden, ist das Fenster noch immer der Schwachpunkt in der wärmedämmenden Gebäudehülle.

Hochgedämmte Bauteile sind selbst an den kältesten Tagen an ihrer raumseitigen Oberfläche nur unmerklich kühler als die Raumluft. Daher wird uns auch nur wenig Körperwärme entzogen und unser Wohlbefinden steigt.

Naturmaterialien sind beim Dämmen klare Spitzenreiter. Denn die Natur ist da der Technik weit voraus. Naturdämmstoffe sind z.B. Zellulose, Holzweichfaser, Schafwolle und Hanf. Wobei Holz hier ganz klar in Führung liegt. Sowohl als Dämmstoff, als tragender Konstruktionsteil wie auch als dekorative Oberfläche von Wänden, Decken oder als Fußboden. Hier kommt noch hinzu, dass Holz gebundenes CO2 ist und wir mit dem Gebrauch von Holz den Naturkreislauf erweitern und somit aktiven Klimaschutz betreiben.

Das Nutzerverhalten ist wichtig.

Um das Wohlgefühl zu steigern, kommt es neben der Wahl des Baumaterials auch auf unser Verhalten an. Nicht nur im Winter ist das Lüften ganz entscheidend. Schlechte Luft enthält viel von uns ausgestoßenes CO2, führt zu Sauerstoffunterversorgung und somit zu Müdigkeit, Trägheit oder Konzentrationsschwächen. Und bei trockener Luft kommt es auf die richtige Luftbefeuchtung an! Es muss nicht immer gleich ein Elektrogerät zur Luftbenetzung sein, das den Energieverbrauch steigert. Einfachere Methoden, wie Blumen am Tisch, Wäsche aufhängen, Wasserkessel am Sparherd dampfen lassen, den Dampf vom Badezimmer im Gebäude zirkulieren lassen, usw. führen auch zu guter Luftbefeuchtung. Das geeignete Wohlfühlklima wird mit einer relativen Luftfeuchtigkeit von 50-60% bei ungefähr 20°C erreicht.

Materialien nehmen unterschiedlich viel Wasser auf.

Schützen Fahrzeuge vor allen Widrigkeiten des Wetters – vor allem im Winter!

Egal ob Auto, Fahrrad oder Motorrad – hochwertige Materialien und Ausführungen verlangen einen entsprechenden Schutz. Ein Carport ist da genau das Richtige.

Die Entwicklung hat die verschiedenen Fortbewegungsmittel nicht nur schneller gemacht, sondern auch im Hinblick auf Ausstattung, Verarbeitung und Komfort stark verbessert. Immer edlere Fahrzeuge werfen aber auch die Frage auf: „Wie kann ich dafür sorgen, dass das möglichst lange so bleibt?“ Zum einen, weil man selbst lange eine Freude daran haben will, zum anderen, weil sich ein gepflegtes Fahrzeug eines Tages besser verwerten lässt. Das raue Klima in unseren Breiten stellt ja eine besondere Herausforderung für „Unterkunft und Pflege“ eines Autos, Fahrrades oder Motorrades dar – die Salzstreuung im Winter trägt dazu ein Übriges bei.

Kein Eiskratzen mehr im Winter!

Wer keine Lust hat, sein Fahrzeug morgens von Eis oder Schnee zu befreien, kann sich dieser lästigen und unangenehmen Pflichten ein für alle Mal zu entledigen. Die Lösung schlechthin: ein Carport! Diese halb offene Garagenkonstruktion aus Holz schützt Autos, Bikes und Motorräder zuverlässig vor Regen, Wind und Hagel. Es bietet im Sommer ein kühles Plätzchen im Schatten und sorgt im Winter für unbeschwertes (An-)Fahrvergnügen. Selbst gegenüber einer herkömmlichen Garage kann sich das Carport eindeutig behaupten: Es ist nicht nur günstiger und rascher gebaut als eine feste Garage, es hat vor allem auch im Winter einen entscheidenden Vorteil. Während nämlich die nächtliche Garagenwärme in Verbindung mit Streusalz die Rostbildung fördert, bleibt ein im Carport abgestelltes Fahrzeug davon verschont.

Rasch und günstig – die ideale Lösung

Das Um und Auf ist in jedem Fall eine gute Planung. So etwa ist es günstig, das Carport zur Wetterseite hin abzuschirmen, ansonsten aber möglichst offen zu gestalten. Berücksichtigen muss man außerdem statische Erfordernisse wie z. B. die maximale Schneelast, damit das Verhältnis zwischen leichter Konstruktion und Standsicherheit gegeben ist!
Kompetente Ansprechpartner für die Errichtung von Carports sind die Kärntner Holzbau-Meister – sie wissen, welches Holz am besten geeignet ist und wie es richtig geschützt und gepflegt wird. Dasselbe gilt für alle weiteren Möglichkeiten, rund ums Heim ein vor Witterungseinflüssen sicheres Plätzchen zu schaffen – etwa mit einer (nachträglichen) Terrassenüberdachung, einem Vordach, Pavillon oder Gartenhäusern aus Holz. Der Ausführung und Gestaltung sind dabei keinerlei Grenzen gesetzt. Holz lässt sich nach Belieben verarbeiten - von rustikal bis hochmodern. Auch die Kombination mit anderen Materialien ist möglich. Damit passt sich der natürliche Baustoff aus unseren Wäldern exakt an individuelle Bedürfnisse und Gestaltungsvorlieben an!

Bestes Know-how macht den lizenzierten Holzbau-Meister zum Experten für den fachgerechten und optimalen Einsatz des Baustoffes Holz. Er ist derjenige, der mit Fachkompetenz beratend zur Seite steht und von der Planung bis zur Fertigstellung „alles aus einer Hand“ erledigt!

 

Wir bauen die Zukunft unserer Kinder.

Unsere Kinder, unser Klima, unser Kärnten – alles wichtige Zukunftsthemen, die uns heute schon beschäftigen. Denn unseren Kindern nur das Beste zu geben ist unser aller Ziel. Doch wie können wir das bewerkstelligen? 

Wir haben die Instrumente dafür bereits in der Hand, doch lernen wir immer noch, damit optimal umzugehen. Viele Macher arbeiten daran im Stillen. In den zahlreichen Betrieben der Kärntner Holzverarbeitung. Und an der Spitze der Wertschöpfung stehen jene, die den idealen, natürlichen Werkstoff Holz zu Gebäuden formen und so eine Umgebung schaffen, in der wir ohne Einfluss synthetischer Stoffe wie in einem „geschützten Bereich“ unseren Tätigkeiten nachgehen können. Das sind die Zimmerleute in den heimischen Holzbau-Betrieben.

Klimaschutz aktiv umsetzen und Wohlbefinden steigern.

In letzter Zeit war viel darüber in den Medien zu lesen, dass unser Wald, also unser Holz, die fortschreitende Klimaerwärmung bremsen, wenn nicht gar aufhalten könnte. Aufforstung ist also angesagt – und das wird hierzulande natürlich auch für Staunen sorgen. Denn wir haben ja Wald, und der breitet sich weiter aus. Wir nutzen derzeit nur 2/3 des Zuwachses!

Natürlich haben Stürme, Unwetter und Borkenkäfer unserem Wald zugesetzt und diese Flächen werden nach dem Österreichischen Forstgesetz umgehend wieder bepflanzt. Mit Baumarten, die in Zukunft den Umweltanforderungen gerecht werden. Die Forstleute müssen schon mehrere Generationen vorausdenken, um die Auswirkungen des Waldes steuern zu können. Das Geniale am Wald ist ja, dass er CO2 aufnimmt, über die Photosynthese daraus Holz werden lässt und gleichzeitig lebenswichtigen Sauerstoff abgibt. Und wenn die Bäume dann im Wald umfallen, vermodern oder verbrennen, wird ebenso viel CO2 freigesetzt wie zuvor gebunden. Das nennt man dann CO2 neutral.

Wenn wir aber dieses Holz aus dem Kreislauf entnehmen, damit Gebäude und andere Objekte errichten, dann konservieren wir diesen gebundenen Kohlenstoff so lange bis das Gebäude rückgebaut, kompostiert oder verbrannt wird. Wir setzen so Klimaschutz aktiv um! Die zweite großartige Eigenschaft von Holz ist sein Einfluss auf unsere Gesundheit. Die Herzfrequenz wird positiv beeinflusst, das Wohlbefinden steigert sich, die Holzoberfläche entzieht uns weniger Wärme und ermöglicht so eine bessere Nutzung aller Räume. Das Aggressionspotenzial wird in einer Holzumgebung gemindert, Menschen werden ruhiger, Holz absorbiert Elektrosmog und vieles mehr.

Holz macht so gut wie alles möglich.

Als schlechtes Leitermaterial kann man Holz nicht für die Elektroleitung nutzen. Soweit – so gut. Doch gerade diese Eigenschaft verleiht Holz eine große Universalität. Man kann Holz sowohl für hoch beanspruchte, tragende Bauteile wie auch als Dämmstoff einsetzen und darüber hinaus auch als unbehandelte, wartungsarme Fassade, wobei hier immer auf den richtigen Umgang mit der Konstruktion zu achten ist. Schließlich wird Holz auch für die Herstellung von Viskosefasern benötigt um daraus hochwertige, biologische Textilien zu erzeugen die wir dann auf unserer Haut tragen. Letztlich gilt die Formel „Die Genialität der Natur ist nur schwer zu kopieren“. Das würde im Fall von Holz wenig Sinn machen. Wir setzen Holz einfach als Baustoff für tragende und dämmende Teile ein. Welches Material das noch schafft? Also uns ist kein anderer vergleichbarer, natürlicher Allrounder bekannt.

In unseren 4 Wänden – frei von Schadstoffen.

Zwei Drittel unserer Zeit verbringen wir in unseren (eigenen) vier Wänden – sei es im Beruf oder daheim. Daher ist es auch so wichtig, diese Zeit in einer Umgebung zu verbringen, die möglichst frei von Schadstoffen ist.

Außerdem wollen wir die Räume bis in die letzten Winkel nutzen. Das gelingt nur, wenn die Oberflächentemperatur der Bauteile nicht kalt ist. Denn kalte Objekte entziehen uns Wärme und es entsteht ein unbehagliches Gefühl. Daher ziehen wir uns in „warme Ecken“ zurück. Holz selbst ist schon ein Dämmstoff. Wir sparen sehr viel an Wandstärke, wenn der tragende Teil bereits gut dämmt und hinzu kommt noch das ausgeglichene, natürliche Gebäudeklima in Holzbauten. Gut durchdacht, generieren wir mit Holzkonstruktionen mehr an Gebäudenutzfläche und sparen durch bessere Ausnutzung auch noch bei den Errichtungskosten. Das natürliche Klima hilft uns, gesund zu bleiben, was heute als wissenschaftlich erwiesen gilt.

Öffentliche Auftraggeber haben Vorbildwirkung.

Nicht nur zu Hause sollten wir optimale Bedingungen hinsichtlich Raumklima vorfinden. Kinder sind noch viel sensibler als Erwachsene und gerade für sie ist es wichtig, gesunde Umgebungen zu schaffen. Krabbelstuben, Kindergärten, Schulen werden meist von der Öffentlichen Hand errichtet und geführt. In den 1970er Jahren und auch später wurden aber leider viele Verwaltungs-Gebäude errichtet, die heute als bedenkliche Energieverbraucher mit schlechtem Raumklima gelten.

Hier ist noch sehr viel zu tun, um diese „Verbraucher“ in energiesparende, raumklimatische Oasen zu verwandeln. Mit Fassadenelementen, schon mit Fenster und Infrastrukturleitungen ausgestattet, unter optimalen Bedingungen beim Holzbaubetrieb vorgefertigt, können wir Gebäude schnell und ohne grobe Beeinträchtigung der Bewohner zu Energiesparmeistern umfunktionieren.

Klar, dass diese Investitionen refinanziert werden müssen. Rechnet man die Energieersparnis, die Gesundheit der Bevölkerung (geringere Arztkosten durch gesundes Raumklima!), den Einsatz örtlicher Handwerksbetriebe und nicht zuletzt die Vorbildwirkung hinzu, so haben sich solche Sanierungen bereits in wenigen Jahren selbst zurückgezahlt. Und wenn wir eine ehrliche Rechnung anstellen und die klimarelevanten Kosten miteinbeziehen, so müssen wir den Lebenszyklus eines Gebäudes mit dem Energieaufwand des Betriebes bis zum Rückbau betrachten, bei dem Holz in weiteren Kaskaden wiederverwendet wird und somit auch erhebliche Einsparungen erzielt.

So wird ein Kreislauf örtlicher Wertschöpfung gebildet, der sich auf private Errichter überträgt. Damit haben wir mit dem Einsatz von Holz viel CO2 aus dem natürlichen Kreislauf entnommen, konserviert und aktiven Klimaschutz betrieben, der auch dem Investor einiges an Kosten erspart und unseren Kindern in Kärnten eine intakte Umwelt hinterlassen hat. Womit wir wieder bei unseren Kindern, unserem Klima und unserem Kärnten wären. Und bei einer besseren Zukunft.

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