Schützen Fahrzeuge vor allen Widrigkeiten des Wetters – vor allem im Winter!

Egal ob Auto, Fahrrad oder Motorrad – hochwertige Materialien und Ausführungen verlangen einen entsprechenden Schutz. Ein Carport ist da genau das Richtige.

Die Entwicklung hat die verschiedenen Fortbewegungsmittel nicht nur schneller gemacht, sondern auch im Hinblick auf Ausstattung, Verarbeitung und Komfort stark verbessert. Immer edlere Fahrzeuge werfen aber auch die Frage auf: „Wie kann ich dafür sorgen, dass das möglichst lange so bleibt?“ Zum einen, weil man selbst lange eine Freude daran haben will, zum anderen, weil sich ein gepflegtes Fahrzeug eines Tages besser verwerten lässt. Das raue Klima in unseren Breiten stellt ja eine besondere Herausforderung für „Unterkunft und Pflege“ eines Autos, Fahrrades oder Motorrades dar – die Salzstreuung im Winter trägt dazu ein Übriges bei.

Kein Eiskratzen mehr im Winter!

Wer keine Lust hat, sein Fahrzeug morgens von Eis oder Schnee zu befreien, kann sich dieser lästigen und unangenehmen Pflichten ein für alle Mal zu entledigen. Die Lösung schlechthin: ein Carport! Diese halb offene Garagenkonstruktion aus Holz schützt Autos, Bikes und Motorräder zuverlässig vor Regen, Wind und Hagel. Es bietet im Sommer ein kühles Plätzchen im Schatten und sorgt im Winter für unbeschwertes (An-)Fahrvergnügen. Selbst gegenüber einer herkömmlichen Garage kann sich das Carport eindeutig behaupten: Es ist nicht nur günstiger und rascher gebaut als eine feste Garage, es hat vor allem auch im Winter einen entscheidenden Vorteil. Während nämlich die nächtliche Garagenwärme in Verbindung mit Streusalz die Rostbildung fördert, bleibt ein im Carport abgestelltes Fahrzeug davon verschont.

Rasch und günstig – die ideale Lösung

Das Um und Auf ist in jedem Fall eine gute Planung. So etwa ist es günstig, das Carport zur Wetterseite hin abzuschirmen, ansonsten aber möglichst offen zu gestalten. Berücksichtigen muss man außerdem statische Erfordernisse wie z. B. die maximale Schneelast, damit das Verhältnis zwischen leichter Konstruktion und Standsicherheit gegeben ist!
Kompetente Ansprechpartner für die Errichtung von Carports sind die Kärntner Holzbau-Meister – sie wissen, welches Holz am besten geeignet ist und wie es richtig geschützt und gepflegt wird. Dasselbe gilt für alle weiteren Möglichkeiten, rund ums Heim ein vor Witterungseinflüssen sicheres Plätzchen zu schaffen – etwa mit einer (nachträglichen) Terrassenüberdachung, einem Vordach, Pavillon oder Gartenhäusern aus Holz. Der Ausführung und Gestaltung sind dabei keinerlei Grenzen gesetzt. Holz lässt sich nach Belieben verarbeiten - von rustikal bis hochmodern. Auch die Kombination mit anderen Materialien ist möglich. Damit passt sich der natürliche Baustoff aus unseren Wäldern exakt an individuelle Bedürfnisse und Gestaltungsvorlieben an!

Bestes Know-how macht den lizenzierten Holzbau-Meister zum Experten für den fachgerechten und optimalen Einsatz des Baustoffes Holz. Er ist derjenige, der mit Fachkompetenz beratend zur Seite steht und von der Planung bis zur Fertigstellung „alles aus einer Hand“ erledigt!

 

Wir bauen die Zukunft unserer Kinder.

Unsere Kinder, unser Klima, unser Kärnten – alles wichtige Zukunftsthemen, die uns heute schon beschäftigen. Denn unseren Kindern nur das Beste zu geben ist unser aller Ziel. Doch wie können wir das bewerkstelligen? 

Wir haben die Instrumente dafür bereits in der Hand, doch lernen wir immer noch, damit optimal umzugehen. Viele Macher arbeiten daran im Stillen. In den zahlreichen Betrieben der Kärntner Holzverarbeitung. Und an der Spitze der Wertschöpfung stehen jene, die den idealen, natürlichen Werkstoff Holz zu Gebäuden formen und so eine Umgebung schaffen, in der wir ohne Einfluss synthetischer Stoffe wie in einem „geschützten Bereich“ unseren Tätigkeiten nachgehen können. Das sind die Zimmerleute in den heimischen Holzbau-Betrieben.

Klimaschutz aktiv umsetzen und Wohlbefinden steigern.

In letzter Zeit war viel darüber in den Medien zu lesen, dass unser Wald, also unser Holz, die fortschreitende Klimaerwärmung bremsen, wenn nicht gar aufhalten könnte. Aufforstung ist also angesagt – und das wird hierzulande natürlich auch für Staunen sorgen. Denn wir haben ja Wald, und der breitet sich weiter aus. Wir nutzen derzeit nur 2/3 des Zuwachses!

Natürlich haben Stürme, Unwetter und Borkenkäfer unserem Wald zugesetzt und diese Flächen werden nach dem Österreichischen Forstgesetz umgehend wieder bepflanzt. Mit Baumarten, die in Zukunft den Umweltanforderungen gerecht werden. Die Forstleute müssen schon mehrere Generationen vorausdenken, um die Auswirkungen des Waldes steuern zu können. Das Geniale am Wald ist ja, dass er CO2 aufnimmt, über die Photosynthese daraus Holz werden lässt und gleichzeitig lebenswichtigen Sauerstoff abgibt. Und wenn die Bäume dann im Wald umfallen, vermodern oder verbrennen, wird ebenso viel CO2 freigesetzt wie zuvor gebunden. Das nennt man dann CO2 neutral.

Wenn wir aber dieses Holz aus dem Kreislauf entnehmen, damit Gebäude und andere Objekte errichten, dann konservieren wir diesen gebundenen Kohlenstoff so lange bis das Gebäude rückgebaut, kompostiert oder verbrannt wird. Wir setzen so Klimaschutz aktiv um! Die zweite großartige Eigenschaft von Holz ist sein Einfluss auf unsere Gesundheit. Die Herzfrequenz wird positiv beeinflusst, das Wohlbefinden steigert sich, die Holzoberfläche entzieht uns weniger Wärme und ermöglicht so eine bessere Nutzung aller Räume. Das Aggressionspotenzial wird in einer Holzumgebung gemindert, Menschen werden ruhiger, Holz absorbiert Elektrosmog und vieles mehr.

Holz macht so gut wie alles möglich.

Als schlechtes Leitermaterial kann man Holz nicht für die Elektroleitung nutzen. Soweit – so gut. Doch gerade diese Eigenschaft verleiht Holz eine große Universalität. Man kann Holz sowohl für hoch beanspruchte, tragende Bauteile wie auch als Dämmstoff einsetzen und darüber hinaus auch als unbehandelte, wartungsarme Fassade, wobei hier immer auf den richtigen Umgang mit der Konstruktion zu achten ist. Schließlich wird Holz auch für die Herstellung von Viskosefasern benötigt um daraus hochwertige, biologische Textilien zu erzeugen die wir dann auf unserer Haut tragen. Letztlich gilt die Formel „Die Genialität der Natur ist nur schwer zu kopieren“. Das würde im Fall von Holz wenig Sinn machen. Wir setzen Holz einfach als Baustoff für tragende und dämmende Teile ein. Welches Material das noch schafft? Also uns ist kein anderer vergleichbarer, natürlicher Allrounder bekannt.

In unseren 4 Wänden – frei von Schadstoffen.

Zwei Drittel unserer Zeit verbringen wir in unseren (eigenen) vier Wänden – sei es im Beruf oder daheim. Daher ist es auch so wichtig, diese Zeit in einer Umgebung zu verbringen, die möglichst frei von Schadstoffen ist.

Außerdem wollen wir die Räume bis in die letzten Winkel nutzen. Das gelingt nur, wenn die Oberflächentemperatur der Bauteile nicht kalt ist. Denn kalte Objekte entziehen uns Wärme und es entsteht ein unbehagliches Gefühl. Daher ziehen wir uns in „warme Ecken“ zurück. Holz selbst ist schon ein Dämmstoff. Wir sparen sehr viel an Wandstärke, wenn der tragende Teil bereits gut dämmt und hinzu kommt noch das ausgeglichene, natürliche Gebäudeklima in Holzbauten. Gut durchdacht, generieren wir mit Holzkonstruktionen mehr an Gebäudenutzfläche und sparen durch bessere Ausnutzung auch noch bei den Errichtungskosten. Das natürliche Klima hilft uns, gesund zu bleiben, was heute als wissenschaftlich erwiesen gilt.

Öffentliche Auftraggeber haben Vorbildwirkung.

Nicht nur zu Hause sollten wir optimale Bedingungen hinsichtlich Raumklima vorfinden. Kinder sind noch viel sensibler als Erwachsene und gerade für sie ist es wichtig, gesunde Umgebungen zu schaffen. Krabbelstuben, Kindergärten, Schulen werden meist von der Öffentlichen Hand errichtet und geführt. In den 1970er Jahren und auch später wurden aber leider viele Verwaltungs-Gebäude errichtet, die heute als bedenkliche Energieverbraucher mit schlechtem Raumklima gelten.

Hier ist noch sehr viel zu tun, um diese „Verbraucher“ in energiesparende, raumklimatische Oasen zu verwandeln. Mit Fassadenelementen, schon mit Fenster und Infrastrukturleitungen ausgestattet, unter optimalen Bedingungen beim Holzbaubetrieb vorgefertigt, können wir Gebäude schnell und ohne grobe Beeinträchtigung der Bewohner zu Energiesparmeistern umfunktionieren.

Klar, dass diese Investitionen refinanziert werden müssen. Rechnet man die Energieersparnis, die Gesundheit der Bevölkerung (geringere Arztkosten durch gesundes Raumklima!), den Einsatz örtlicher Handwerksbetriebe und nicht zuletzt die Vorbildwirkung hinzu, so haben sich solche Sanierungen bereits in wenigen Jahren selbst zurückgezahlt. Und wenn wir eine ehrliche Rechnung anstellen und die klimarelevanten Kosten miteinbeziehen, so müssen wir den Lebenszyklus eines Gebäudes mit dem Energieaufwand des Betriebes bis zum Rückbau betrachten, bei dem Holz in weiteren Kaskaden wiederverwendet wird und somit auch erhebliche Einsparungen erzielt.

So wird ein Kreislauf örtlicher Wertschöpfung gebildet, der sich auf private Errichter überträgt. Damit haben wir mit dem Einsatz von Holz viel CO2 aus dem natürlichen Kreislauf entnommen, konserviert und aktiven Klimaschutz betrieben, der auch dem Investor einiges an Kosten erspart und unseren Kindern in Kärnten eine intakte Umwelt hinterlassen hat. Womit wir wieder bei unseren Kindern, unserem Klima und unserem Kärnten wären. Und bei einer besseren Zukunft.

Wenn es um das Thema „Wohnen & Wohlfühlen“ geht, bietet Bauen mit Holz ideale Lösungen. Denn Holzhäuser zeichnen sich rundum durch eine hoch dämmende Gebäudehülle aus. Das reduziert nicht nur im Winter die Heizkosten, sondern schafft auch bei sommerlicher Hitze ein angenehmes Wohnklima.

Holz ist ein ausgezeichneter Dämmstoff. Und mittlerweile hat es sich auch schon herumgesprochen, dass Holz im verbauten Zustand wesentlich besser dämmt als bisher angenommen. Der Wärmeleitwert konnte neu definiert werden und liegt im Bereich der Dämmstoffe. So gesehen ist Holz beim Bauen sowohl für die tragende Struktur als auch für die Wärmedämmung ideal. Tolle Eigenschaften, die uns die Natur da zur Verfügung stellt.

Ökologisch dämmen macht natürlich Sinn

Die Oberflächentemperatur der Bauteile bestimmt maßgeblich, ob wir uns in einem Gebäude wohlfühlen oder nicht. Das merkt man speziell bei Glas. Wärme strömt immer zum kalten Bereich, und so wird uns die Körperwärme von kalten Bauteilen entzogen und führt zu Unbehagen. Obwohl wir heute schon sehr gute Isolierverglasungen verwenden, sind Fenster noch immer die Schwachpunkte in der wärmedämmenden Gebäudehülle. Hochgedämmte Bauteile sind selbst an den kältesten Tagen an ihrer raumseitigen Oberfläche nur unmerklich kühler als die Raumluft. Daher wird uns auch nur wenig Körperwärme entzogen und der Wohlfühlfaktor steigt. Naturmaterialien sind zum Dämmen ideal, denn sie können einfach mehr und zeigen, dass die Natur der Technik in diesem Punkt weit voraus ist. Naturdämmstoffe wie z.B. Zellulose, Holzweichfasern, Schafwolle oder Hanf stellen dies Tag für Tag unter Beweis.

Wie heizt man ohne Heizung?

Idealerweise, indem man eine kontrollierte Lüftung verwendet, bei der die verbrauchte, warme Luft beim Austritt ein Register erwärmt, durch das die kalte Frischluft streicht und vorgewärmt wird.  Der Wärmeverlust ist dadurch sehr gering und die restliche Energie, die man für eine Raumtemperatur von ca. 20°C benötigt, wird von inneren Wärmequellen aufgebracht. Diese inneren Wärmequellen sind die Bewohner selbst (ein Mensch gibt durchschnittlich 60 Watt Heizleistung ab), die Beleuchtung, der Computer, der E-Herd, der Fernseher und vieles mehr. Sind genügend dieser Wärmequellen vorhanden und kommt noch einstrahlende Sonne dazu, dann würde man gar keine aktive Heizung mehr benötigen. Natürlich ist so ein Szenario nur unter idealsten Bedingungen denkbar. Man benötigt für den Betrieb des Hauses ja auch noch Warmwasser.

In Verbindung mit Solarkollektoren und einem größeren Pufferspeicher (Warmwasserspeicher) kann man aber über großflächige Wärmequellen (Fußbodenheizung, Wandheizung) auch mit niedrigen Vorlauftemperaturen heizen. Und das wäre auch gesund! So gesehen hat man zwar keine aktive Heizung wie einen Verbrennungskessel, aber immerhin viele „Heizquellen“. An benachteiligten Orten allerdings, wie z.B. der Schattenseite eines Berghanges kommt man ohne zusätzliche Heizquellen nicht aus. Außerdem hängt es natürlich auch sehr vom Nutzerverhalten ab, wieviel Energie für die Raumwärme benötigt wird. Also ist es sicher nicht überall möglich, gänzlich auf eine Heizung zu verzichten – aber es ist sicher möglich, sich diesem Ziel überall zumindest anzunähern.

Was passiert im Sommer?

Die Sommer werden immer heißer. Lässt man dann die Fenster tagsüber offen, wird es auch im bestens gedämmten Gebäude schon ziemlich warm. So ist auch im Sommer das Nutzerverhalten der entscheidende Faktor. Befolgt man jedoch einige Regeln, kann man sich teure Beschattungen und Kühlapparate ersparen. Vordächer beispielsweise schützen nicht nur das Gebäude, sondern beschatten auch gut. Die hoch stehende Sommersonne kann dadurch nicht so weit in die Räume einstrahlen. Im Winter hingegen steht die Sonne ohnehin tief und strahlt bis in die hintersten Winkel. Wenn man mit der zuvor erwähnten Komfortlüftung „vorwärmt“, dann gelingt unter bestimmten Umständen im bescheidenen Maß auch eine Art von „Vorkühlung“. Es ist ja ohnehin nicht gesund die Raumluft dermaßen abzukühlen, dass es zu einem Temperaturunterschied zur sommerlichen Außenluft von bis zu 10°C kommt. Man sollte maximal 5°C abkühlen, damit auch unser Körper nicht verschnupft reagiert.

Wärmedämmung bedeutet Wohlfühlen

Was eine wirklich gute Dämmung der Gebäudehülle im Winter kann, das erfüllt sie auch im Sommer. Das Nutzerverhalten bleibt in jedem Fall der größte Einflussfaktor. Fühlt man sich durch kalte oder zu warme Oberflächen unbehaglich, zieht man sich unweigerlich in eine angenehme Ecke des Raumes zurück. Das bedeutet aber auch gleichzeitig, dass man große Räume benötigt um Komfortzonen zu schaffen. Das bedingt dann ein größeres Haus und ist wiederum mit erheblich größeren Anschaffungskosten verbunden. Ein optimal wärmegedämmtes Haus, ein kompakter Baukörper, die richtige Stellung am Grundstück u.v.a.m. bewirken eine Behaglichkeit auch in kleineren Räumen. Gleichzeitig erspart man sich so viel Geld für die Errichtung eines größeren Baukörpers. Und was für einen Neubau gilt, ist natürlich auch bei einer Sanierung, beim Anbau oder einer Aufstockung zu beachten.

Naturstoffe schonen die Umwelt und leisten mehr

Natürliche Bau- und Dämmstoffe können mehr als andere. So ist Holz auch ein Garant dafür, dass das Erdklima geschont wird. Denn Holz selbst ist CO2-neutral. Verbrennt man es oder vermodert es im Wald, wird gleich viel CO2 freigesetzt wie der Baum zu Lebzeiten gebunden hat. Verwenden wir Holz als Baustoff, entnehmen wir es diesem Kreislauf und konservieren es – bis es wieder dem Kreislauf der Natur zugeführt wird. Bis es aber soweit ist, vergehen mindestens ein paar Jahrhunderte, wie sehr viele großartige Beispiele alter Holzbauten eindrucksvoll demonstrieren.
Kärntens Holzbau-Meister sind auf den Bau von nachhaltigen Holzhäusern mit niedrigem Energieverbrauch spezialisiert und bieten Rundum-Betreuung. Fragen Sie nach mehr Informationen und Details, wir werden Sie bestens beraten!

Profundes Know-how macht lizenzierte Holzbau-Meister zu Experten für den fachgerechten Einsatz des Baustoffes Holz. Sie stehen Ihnen mit ihrer Kompetenz gerne beratend zur Seite – von der Planung bis zur Fertigstellung – „alles aus einer Hand“!

Holz bietet Tag für Tag umfassende Flexibilität. Innen und vor allem auch im Außenbereich – von Konstruktionen für den Freizeitbereich bis hin zu Gartenmöbeln.

Es gibt so gut wie keinen Baustoff, der so vielseitig und dabei so robust ist wie Holz. Und das hat natürlich einen guten Grund: Genau wie Bäume den Temperaturschwankungen und Widrigkeiten des Wetters trotzen, so kommt auch Holz in verarbeiteter Form mit schwierigen Bedingungen bestens zurecht. „Dank neuer Methoden und innovativer Technologie kann man Holz heute weitgehend auf natürliche Art schützen, sodass es extrem robust und wetterbeständig ist“, betont Ing. Fritz Klaura, Innungsmeister Stv. der Holzbau-Meister in Kärnten.

Neben der bestechenden, behaglichen Optik – Holz strahlt ein sehr wohnliches und gemütliches Bild aus – überzeugt dieser Baustoff auch noch mit weiteren positiven Eigenschaften. „Zum Beispiel heizt sich ein Terrassenboden in der Sonne nicht so extrem auf“, erläutert Innungsmeister Georg Hubmann, „sondern bietet auch an heißen Tagen noch eine angenehme Oberflächentemperatur, was man sehr zu schätzen lernt, wenn man barfuß darüber läuft.“

Outdoor-Profi Holz: Überzeugend in allen Lebenslagen

Diese positiven Eigenschaften erklären auch die Beliebtheit von Holz beim Bau von Boots- und Schwimmstegen oder Liegeflächen zum Sonnenbaden. Auch bei Einfassungen von Swimmingpools oder Schwimmteichen bzw. Lauben oder Pergolen im Outdoor-Bereich weiß das Multitalent Holz zu überzeugen. „Mit einer gelungenen Kombination aus kreativer Planung und der individuellen Wahl der optimalen Holzart lassen sich beeindruckende Konstruktionen verwirklichen“, versichert Hubmann.

 

Faszinierende Vielfalt: So schafft Holzbau neuen Wohnraum.

Verdichtung findet Sta(d)t. Da es immer weniger Wohnraum, immer knapper werdenden Baugrund – bei gleichzeitig steigender Nachfrage gibt – kann die Lösung nur Verdichtung heißen! Und der Ökobaustoff Holz liefert dafür das perfekte Material.

Raum schaffen und Kosten sparen.

Beim Bauen im innerstädtischen Bereich, aber auch zunehmend im ganzen Land ist die Aufstockung bestehender Bauwerke ein ebenso ökonomischer wie ökologischer Kerngedanke für die Zukunft. Georg Hubmann und Ing. Fritz Klaura von der Landesinnung der Kärntner Holzbau-Meister

Holzbau boomt weltweit. Beeindruckende „Leuchtturmprojekte“ schießen überall aus dem Boden und wachsen dem Himmel entgegen.

Nachhaltiges Bauen ist ein Gebot der Stunde. Dabei wurde Holz als leistungsfähiger und vielseitiger Baustoff wiederentdeckt und spielt heute als nachwachsender Rohstoff natürlich eine wesentliche Rolle. Experten der Baubranche haben sowohl mit realisierten wie auch mit Projekten, die gerade umgesetzt werden, bewiesen, dass Holz auch ideal für die Errichtung großer Objekte ist. Wir stellen Ihnen heute einige dieser „Leuchtturmprojekte“ vor. „Projekte, die Mut machen sollen und zeigen, was im Holzbau möglich ist. Österreichisches Know-how inklusive“, betont Georg Hubmann, Innungsmeister der Holzbau-Meister in Kärnten.

(Fotos Neumüller)

Wohnhaus F.
Fr, 12.10.2018  15.00-17.00 Uhr

Sie interessieren sich für Holzhäuser? Nun haben Sie die Möglichkeit, ein barrierefreies Einfamilienhaus aus Holz zu besichtigen. Die Bauherren und die Architektin stehen Ihnen für Fragen zur Verfügung. 

Wohnhaus F.

Dieses barrierefreie Zuhause für eine 5-köpfige Familie befindet sich am Fuße des Ulrichsberg und wurde in Holzriegelbauweise errichtet. Der abgewinkelte Baukörper bildet gemeinsam mit Carport und Technikraum eine Hofsituation mit viel Privatsphäre. Das Satteldach mit offener Dachuntersicht erzeugt im Inneren des Gebäudes ein großzügiges Raumvolumen. Die Innenwände sind mit gekalkter Fichte verkleidet. Dies schafft eine angenehmes Raumklima. Viel Stauraum bieten die vom Tischler gefertigten Einbaumöbel, die individuell an die Bedürfnisse der Bewohner angepasst sind.

Bauherren - Familie F.
Planung – Architektin Erika Jäger
Holzbaufirma – Holzbau Tschabitscher

Wir freuen uns auf einen interessanten Nachmittag und bitten um Ihre Anmeldung per mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder telefonisch 05 90904-215

Eigene Anreise erforderlich! Adresse wird bei Anmedung bekannt gegeben.

Eintritt frei! 

Eine Aktion vom Architektur Haus Kärnten und proHolz Kärnten

Baulösungen aus Holz realisiert man einfach schneller und sie sind perfekt vorbereitet. Holzbau eignet sich dabei aber nicht nur für rasche Lösungen in den Zwischensaisonen, sondern erfüllt auch die Erwartungen der Gäste in gesunde, baubiologisch einwandfreie, behagliche Räume.

Perfekte Planung ist das A & O im Holzbau.

Will man schnell und gut bauen, dann ist eine lückenlose, perfekte Planung mittels 3D Modell heute unumgänglich. BIM heißt dabei das Zauberwort – dieses neue Kürzel steht für„Building Information Modeling“. Dabei entwerfen Architekten in einem ersten Schritt allerdings erst einmal per Hand am Papier, denn der menschlichen Kreativität kann der Computer nicht folgen.

Doch schon nach den ersten Entwürfen werden von Technikern die Wand-, Dach- und Deckenelemente, die Räume, Raumzellen, Gebäude in einem 3D Modell weiter bearbeitet. Letztlich werden in diesen Modellen alle Elektroleitungen, Wasser- und Abflussleitungen, notwendige Durchbrüche usw. berücksichtig. Damit entsteht ein umfassendes virtuelles Modell.

Bei Neubauten ist das alles relativ einfach, doch bei Anbauten, Aufstockungen und Ausbauten bleibt die Basis aller Planungen die Naturaufnahme. Dabei muss der Bestand minutiös und exakt vermessen werden, damit die geplanten Teile dann auch mit der Realität übereinstimmen.

Die Produktion aller Bauteile erfolgt unter optimalen Voraussetzungen im Holzbaubetrieb.

Die Daten der Modelle werden bei den Holzbaumeistern für eine digitale Bearbeitung vorbereitet und zu Maschinendaten generiert. Alle Teile werden millimetergenau zugeschnitten, von Zimmerleuten präzise zusammengebaut und für die bevorstehende Montage zwischengelagert.

20180905 0037 Oslo Flughafen KLFDie Bildungsreise der Kärntner Holzbaumeister war gespickt von interessanten Projekten und Besichtigungsorten. Die Wiege des Skisports, der Holmenkollen gehörte ebenso dazu wie das Freilichtmuseum und das Wikingermuseum in Oslo. Einer der Höhepunkte war der Baustellenbesuch im 18-geschossigen Holzwohnbau, dem "Höhenweltrekordhalter" mit 85m Bauhöhe. Natürlich kam der Spaß auch nicht zu kurz. Gelacht wurde bei einem Furioso von Witzen über die Maßen. Alles in Allem eine tolle Bildungsveranstaltung. Mit WEITERLESEN kommen Sie zur Bildergalerie!

 


Der Verzicht auf den Keller macht Bauen ökonomisch und individueller. - Nebengebäude aus Holz helfen dabei, wirtschaftlich und klug zu bauen.

 Die Kunst der Reduktion. So wird Verzicht zum Gewinn.

 Günstiger bauen bedeutet manchmal einfach, den teuersten Teil eines Gebäudes – den Keller – wegzulassen. Nebengebäude aus Holz sind hier nämlich meist wesentlich wirtschaftlicher und entpuppen sich daher auch auf lange Sicht als die optimale Lösung. Die Größe des Nebengebäudes richtet sich nach individuellen wie örtlichen Anforderungen. Diese Bedürfnisse ebenso wie eine Vielzahl anderer Dinge sollten - wie bei der Planung eines Wohnhauses – gut bedacht werden, um eine wirtschaftlich optimierte Lösung zu schaffen.

Was muss ein Nebengebäude leisten?

Oberste Priorität hat die Überlegung was so ein Nebengebäude dann auch wirklich können muss. Es sollte ja auf keinen Fall ein zweites „Wohnhaus“ werden. Dafür ist es notwendig zu wissen, was man alles aus dem Wohngebäude auslagern will und was man dafür benötigt. Fürs Auto sollte Platz sein. Da genügt meist ein offener Abstellplatz, ein Carport. Unter dem gleichen

Internationale Holzmesse Klagenfurt 2018 - Holz&bau – der Branchentreff für den Holzbau

Zwei Messen in Einem – Auszug, Programmübersicht zu beiden Messen (ohne Anspruch auf Vollständigkeit)

Donnerstag, 30. Aug. 2018  //  Internationale B2B – KOOPERATIONSBÖRSE  //  https://woodfair2018.b2match.io                          

 09:00 – 12:00 Messerundgang
13:30 – 14:00 Registrierung, Messecentrum 5, 1. Stock
14:00 – 16:00 B2B Meetings
Moderation MMag. Meinrad Höfferer
Anmeldung unbedingt erforderlich  //  https://woodfair2018.b2match.io/

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B2B-Kooperationsbörse Holzbau & Forstwirtschaft im Rahmen der Internationalen Holzmesse Klagenfurt.

Nutzen Sie die Möglichkeit Gespräche mit Firmenvertretern und öffentlichen Entscheidungsträgern im Bereich Holzbau und Forstwirtschaft zu führen. Finden Sie einen Geschäftspartner für Ihren Markteintritt, tauschen Sie Ihr Know-how aus und lernen Sie neue Verfahren und Produkte kennen.

Wann: Donnerstag, 30. August 2018, von 13:30 bis 16:00 Uhr
Wo: Klagenfurter Messe, Messeplatz 1, 9020 Klagenfurt am Wörthersee, Messe-Zentrum 5, 1. Stock
Programm und Anmeldung: https://woodfair2018.b2match.io

Die Teilnahme an der B2B-Kooperationsbörse ist kostenlos. Die offizielle Sprache während der Veranstaltung sowie bei den Gesprächen ist Englisch. Bei Bedarf werden Dolmetscher zur Verfügung gestellt. Bitte geben Sie uns bekannt, ob Sie dieses Service in Anspruch nehmen wollen.

Donnerstag, 30. Aug. 2018

HOLZBAU – FACHTAGUNG

Spittal an der Drau, 30.5.2018

Die Aufgabenstellung

Zwei verschiedene Aufgaben mit einem kleinen Unterschied im Schwierigkeitsgrad, je nach dem Ausbildungsstand der Lehrlinge, wurden von Holzbaumeister Erich Dullnig zusammengestellt. Zum Zeitpunkt des Wettbewerbs war ein Lehrgang des dritten Ausbildungsjahres gerade abgeschlossen und ein anderer erst am Beginn des dritten Lehrjahres.
Auszuarbeiten war jeweils ein Teil eines Dachstuhls, der zwei ums Eck gehende Dachflächen beinhaltet; man spricht dabei von Haupt- und Walmdachfläche. Im leichteren Beispiel waren die Flächen gleich geneigt, im schwierigeren waren die Dachflächen unterschiedliche geneigt und die Fuß- und Firstpfette lagen nicht direkt unter der Gratlinie.
Der Wettbewerb gilt auch als Ausscheidung zur Entsendung an den Bundeslehrlingswettbewerb, der diesmal schon am 15. und 16. Juni 2018 in Wien ausgetragen wird. Den Betreuern, Holzbaumeisterin Ing. Ulrike Kavalar-Kofler und Holzbaumeister Erich Dullnig bleiben lediglich zwei Wochenenden um mit den drei Erstplatzierten für den Bundesbewerb trainieren zu können. Allemal eine sehr sportliche Aufgabe!

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Die Teilnehmer und die Jury

Die Motivation stimmt!

Die Menschen zieht es weiter Richtung Stadt. Die „Speckgürtel" werden immer üppiger, Grund und Boden in den Städten immer knapper. Zu viel Boden wurde und wird bereits verbraucht und versiegelt. Darum braucht es in den Zentren dringend eine Nachverdichtung. Und genau hier kommt der Holzbau als Lösung ins Spiel.

Holz ist perfekt für den Aus- und Aufbau: Leicht, hoch tragfähig und ressoucenschonend.

Es ist ein offensichtlicher Gegensatz: Zum einen leer stehende Gebäude in den Zentren unserer Dörfer und Städte – und demgegenüber die überwuchernden Randzonen und „Speckgürtel“. Groß ist daher das Wehklagen, dass die Ortszentren ausgedörrt werden. Aber wie kann man dem entgegenwirken? Ganz „einfach“, indem man Familien auch in den Zentren günstigen Wohnraum zur Verfügung stellt. Eine funktionierende Infrastruktur ist dort schon vorhanden und muss nicht erst teuer errichtet werden. Leer stehende Gebäude können zu modernen Wohnungen umfunktioniert werden. Und wenn gewünscht, können die ebenerdigen Räume mit Geschäften, Bars und Lokalen attraktiver gemacht werden. Dann stehen immer noch zahlreiche leere Dachböden zum Ausbau zur Verfügung. Und falls auch die Dachräume nicht ausreichen sollten, können die Gebäude auch aufgestockt werden.

Genau hier kommt der Baustoff Holz ins Spiel: Denn viele Häuser sind schon älter und nicht für weitere Bauteillasten konstruiert. Holz ist ein leichter und dennoch hoch tragfähiger Baustoff.

Mit außerordentlich guter Wärmedämmung ausgestattete Rahmenelemente in Holz haben nur ein Zehntel des Gewichtes der Massivbauweise und können so konstruiert werden, dass die Lasten der zusätzlichen Geschoße an jenen Stellen abgeleitet werden, wo der Bestand es zulässt und entsprechend tragfähig ist.

Autos können am Dach parken. Warum sollten dort nicht auch Menschen wohnen können?

Planer von Einkaufszentren haben erkannt, dass es günstiger ist die Autos am Dach zu parken als teure Parkflächen unter den Gebäuden zu errichten. Neue Lebensräume für Menschen sollten da ja wohl einen mindestens ebenso großen Stellenwert in der Planung einnehmen können wie für unsere fahrbaren Untersätze. Viele Hallen, Einkaufszentren oder Bürogebäude, sind so gebaut, dass leichte Holztragwerke ohne weiteres aufgesetzt werden können. Holzbauarchitekten, Ingenieure und Holzbaumeister entwickeln dafür individuelle Lösungen, die den Bestand und die dort vorzufindende Infrastruktur nutzen, und auf diesem Wege sehr günstige Wohn-, Büro- und auch Produktionsflächen zu besten Bedingungen schaffen können.

Holz tut uns Menschen gut! Aus langer Tradition.

Es ist wissenschaftlich belegt, dass man in Räumen aus massiven Holzteilen gesünder lebt. Holz absorbiert schädliche Strahlungen im Mikrowellenbereich, regelt das Raumklima und beeinflusst unser Wohlbefinden und unsere Erholungsfähigkeit.

In Holzräumen wird die Frischluft nicht so schnell verbraucht wie in anderen mit Kunststoffen oder anorganischen Materialien hergestellten Oberflächen und Bauteilen. Menschen können sich in einer positiven Umgebung daher auch länger konzentrieren und ermüden nicht so rasch. Und das hat auch einen guten Grund: Holz ist der älteste gebräuchliche Baustoff. Wir Menschen haben die längste Erfahrung mit Holz und leben deshalb mit unserem liebsten Naturbaustoff auch in einer engen und guten „Beziehung“.

Baustoff Holz überzeugt mit unschlagbarer Öko-Bilanz!

Richtig eingesetzt ist der Baustoff Holz in der Tat ein wahres Universal-Genie. Multifunktional zu verarbeiten – drinnen wie draußen. Wenn man die grundlegenden Konstruktions-Regeln ebenso kennt und beachtet wie die unterschiedlichsten Belastungen im Außenbereich, steht dem Einsatz von Holz im Garten nichts mehr im Wege.

Ganz trocken oder ganz nass: So ist Holz ganz in seinem Element!

Fast jeder, der schon einmal mit Holz zu tun hatte, weiß, dass Holz mit zunehmender Feuchtigkeit nach und nach aufquillt. Und wenn es dauernd feucht ist, wird Holz auch mit der Zeit kaputt. Denn nicht jede Holzart ist auch wirklich gut für den Einsatz im Freien geeignet. Daher ist es umso wichtiger, sich gleich zu Beginn mit den Eigenschaften der unterschiedlichen Holzarten ebenso auseinanderzusetzen wie mit den wesentlichen Konstruktions-Möglichkeiten.

So hat beispielsweise die Buche hervorragende technische Eigenschaften – wenn sie trocken bleibt. Die Zufuhr von Feuchtigkeit lässt sie stark aufquellen. Wenn Sie im Wald einen Holzstapel sehen, bei dem Buchenscheiter in der untersten Reihe liegen und die Erde berühren, werden Sie bemerken, dass diese schon nach einem Jahr damit beginnen, weiße Schimmelpilze anzusetzen.

Eiche und Robinie hingegen verhalten sich ganz anders. Die Robinie bleibt sogar im Erdkontakt lange funktionsfähig. So geben etwa die Hersteller von Kinderspielplätzen, deren Konstruktionen mit dem Holz der Robinie errichtet wurden, eine dreißigjährige Garantie für die Haltbarkeit im Erdkontakt.

Richtig konstruiert: Die Lösung liegt oft im Detail.

Ganz entscheidend ist auch die Art der Anschlüsse in der jeweiligen Konstruktion. Wenn etwa die Verbindungen so gewählt wurden, dass es keine Wassertaschen gibt und eine rasche Austrocknung des Holzes erfolgen kann, so ist das Bauwerk auch nach 50 Jahren noch intakt.

So bringt man einen professionellen Ausbau am besten unter Dach und Fach.

Eigentlich ist es ja der ideale Wohnraum. Der Baugrund ist günstig und ein Dach hat er auch schon. Wozu also noch lange weitersuchen? Womöglich nach einem Bauplatz abseits des Zentrums, der durch seine dezentrale Lage auch noch weiter Kosten verursacht – Stichwort Infrastruktur. Da bietet es doch wesentlich mehr Vorteile, einfach den leer stehenden Dachraum in eine Wohnlandschaft zu verwandeln.

Infrastruktur und Aufschließung sind schon vorhanden.

Jedes Haus benötigt eine ganze Menge von Infrastrukturleitungen. Wasser, Kanal, Strom, usw. Praktischerweise ist das alles beim Ausbau eines Dachbodens schon vorhanden. Die Leitungen müssen nur noch verlängert werden. Gerade für Jungfamilien ist die Finanzierung eines Baugrundes oft eine schwierige Angelegenheit. Da bietet der Dachbodenausbau auch noch eine ganze Reihe von tollen Nebeneffekten.

Das darunterliegende Geschoß wird in einem Zuge mit saniert. Zumindest ist die letzte Decke nicht mehr jene Ebene die zum großen Energieverlust beiträgt. Die dämmende Gebäudehülle wird erweitert, das Dach saniert, eine neue Dämmung auf die Sparren aufgebracht und wenn’s ins Budget passt, wird das Dach auch noch gleich neu gedeckt. So wird auch das Haus wieder für mindestens 50 weitere Jahre „wetterfest“ gemacht. Die vorhandene Holzkonstruktion des Dachstuhls wird gesäubert, gebürstet und eventuell mit Bienenwachs oder einem Pflanzenöl behandelt. Natürlich tragen auch weiße Wandflächen zur hellen, freundlichen Atmosphäre bei. Von der günstigen Gipskartonvariante bis zu hochwertigen Putzoberflächen auf Holzwolle- oder Holzweichfaserplatten gibt es ein breites Spektrum an Möglichkeiten.

Warme Winter und kühle Sommer. So geht das:

Wenn es in einem Raum nahe der Wand oder bei den Fenstern im Winter kalt ist, glauben wir, dass diese Flächen Kälte „ausstrahlen“. Es ist anders. Kalte Oberflächen entziehen uns die Wärme, wir finden es unangenehm in der Nähe solcher Bauteile zu sein, die eine kalte Oberfläche haben. Wir ziehen uns in die „letzte Ecke“ eines Raumes zurück wo wir es uns gemütlich machen. Wenn nun die Oberflächen der Bauteile schon angenehm „warm“ sind, wie es bei Holzoberflächen der Fall ist, fühlen auch wir uns wohl, weil uns keine Wärme mehr entzogen wird. Das Gleiche gilt für die Fenster. Daher ist es auch immer wichtig, eine hochwertige Verglasung einzubauen. So können wir den Wohlfühlbereich der Räume wesentlich vergrößern.

Der Sommer hat andere Rahmenbedingungen. Es soll unterm Dach nicht übermäßig warm werden. Das gelingt uns ganz hervorragend, wenn wir die Gebäudehülle so ausstatten, dass die heiße Luft die dämmenden Schichten nicht durchströmen kann. Unter den Dachziegeln wird es bei intensiver Sonneneinstrahlung sehr heiß. Dort lassen wir die Luft zum Dachfirst strömen, wo sie über eine Entlüftungsöffnung – die „Firstlaterne“ – wieder abgeführt wird. Der darunterliegende gedämmte Dachaufbau hält so die Räume unter dem Dach kühl.

Die  Häuslbauermesse 2018, in Klagenfurt hatte heuer einen Schwerpunkt mit der Präsentation der Lehrberufe am Bau. Die Zimmerer Lehrlinge stellten Ihr Können eindrucksvoll unter Beweis.
Lehrlingsbaustelle
Im Messefoyer wurde wiederum eine Baustelle eingerichtet, an der die Zimmererlehrlinge zwei Dachstühle und eine Holzfassade errichteten. Ein einfacher Gebäudeteil wurde mit einem Pultdach, das ist eine plane Dachfläche die auf eine Seite geneigt ist, überdacht. Etwas schwieriger gestaltete sich die Aufgabe einer Ecklösung. Ein einspringendes Gebäudeeck, wie es z.B. in Hofsituationen oft vorkommt, sollte durch einen Zubau ergänzt werden, der platzsparend dieses Hofeck ausfüllt. Das Dach musste so aufgesetzt werden, daß die beiden bestehenden Gebäudefronten eine „Klammer“ ergeben und das anfallende, abzuleitende Oberflächenwasser von diesen beiden Gebäuden abgeleitet wird. Zusätzlich sollte noch eine Dachgaupe mit einem Walmdach für einen guten Lichteinfall bei eventuellem Dachbodenausbau für gehobene Ansprüche sorgen, womit die Schwierigkeit der Aufgabe neuerlich gesteigert wurde.

Abschließend wurde noch eine Gebäudedämmung mit nachwachsenden Rohstoffen (NAWAROS) ausgeführt. Auf ein Mauerwerk wurde eine Traglattung mittels Dübel befestigt, dazwischen Holzweichfaser-Dämmplatten eingebracht, eine Fassadenbahn als Wind- und Schlagregenschutz, sowie eine Lärchenschalung in zwei unterschiedlichen Verlegerichtungen befestigt. Letztlich ist eine naturbelassene, wartungsfreie Holzfassade.

Zimmerer sind leistungsfähig
In zweieinhalb Messe-Tagen wurden all diese Arbeiten von jeweils drei Lehrlingen nach allen Vorgaben bravourös erbracht. Hinzu kam noch das Dach für einen Bildstock / Materl, welches mit den Lehrern der Zimmerer - Berufsschule Spittal/Drau schon vorgefertigt wurde. Die Maurerlehrlinge stellten den Kern her, die Glaser setzten kunstvolle Bleigläser ein und die Dachdecker/Spengler schützten das Materl mit einer Eindeckung aus kleinen Blechschindeln.

All dies unter Beobachtung tausender Messebesucher, die zusätzlich in vielen Gesprächen beraten und die Arbeiten erklärt wurden. Dabei zeigte sich, daß die Zimmererlehrlinge auch im Umgang mit den Auftraggebern und anderen am Bau beteiligten Personen gut kommunizieren können, ein Team bilden und so die Anforderungen der Bauherrschaft im Sinne der ausgezeichneten Qualität des Handwerks ein tolles Bauwerk errichten.

Die Messebesucher konnten das Materl erwerben und mußten hierzu ein Gebot abgeben, das in einer verschlossenen Holzkiste landete. Am letzten Messetag wurden die Kaufangebote geöffnet und der/die Bestbieter erhielten den Zuschlag.

Der praktische Werkstoff für Wintergärten, Dachausbauten, Carports etc.

Bauten aus Holz verfügen über eine besondere Ausstrahlung und ein angenehmes Raumklima. Auch in Verbindung mit herkömmlichen Bauweisen lässt sich das Naturmaterial sehr gut einsetzen.

Einer der größten Vorteile von Holz liegt in der kurzen Bauzeit. Speziell An-, Um- und Ausbauten am Haus lassen sich damit im Handumdrehen verwirklichen. Die Dach- und Wandelemente werden in der Werkstatt gefertigt, am Bau wird montiert. „Das dauert nur wenige Tage“, versichert Georg Hubmann – Landesinnungsmeister der Kärntner Holzbau-Meister, danach kann der betreffende Raum oder Anbau sofort eingerichtet bzw. genutzt werden.“

Ein Paradebeispiel für den Einsatz von Holz ist der Wintergarten. In seiner ursprünglichen Form für Frühjahrs- und Herbstnutzung sowie zur Überwinterung kälteempfindlicher Pflanzen gedacht, wird der gläserne Vorbau heute zunehmend als zusätzlicher Wohnraum – mit besonderer Atmosphäre genützt, und das ganzjährig.  Eine sorgfältige Planung im Hinblick auf Situierung, Ausrichtung und Gestaltung ist hierbei eine notwendige Grundvoraussetzung, die der Holzbau-Meister mit seinem Wissen und seiner Erfahrung bestens erfüllt.

Neben Mensch und Pflanzen stellen auch fahrbare Untersätze besondere Ansprüche an ihre Pflege. Am einfachsten verwirklichen lässt sich dies mit einem Carport. In dieser halb offenen Garagenkonstruktion aus Holz sind Autos, Motorräder, Bikes etc. vor Wind und Wetter geschützt und verfügen auch im Sommer über ein Plätzchen im Schatten. Ein Carport ist nicht nur günstiger und rascher gebaut als eine feste Garage, es hat vor allem auch im Winter einen entscheidenden Vorteil. „Während nämlich die nächtliche Garagenwärme in Verbindung mit Streusalz die Rostbildung fördert, bleibt ein in einem Carport abgestelltes Fahrzeug von dieser unerwünschten Wirkung verschont“, so Ing. Fritz Klaura, Innungsmeister Stv. der Landesinnung Holzbau, „Allerdings nur bei einer guten Planung. So etwa ist es von Vorteil, wenn das Carport zwar zur Wetterseite abgeschirmt ist, ansonsten aber offen gestaltet werden kann. Zu berücksichtigen sind aber auch die statischen Erfordernisse, Schneelast und Deckungsmaterial damit das Verhältnis zwischen leichter Konstruktion und Standsicherheit gegeben ist! Dann bedankt sich auch Ihr Fahrzeug mit einer erhöhten Lebensdauer.

Mit der Zeit (mit)wachsen

Alles ist im Fluss. Auch unsere Lebensumstände verändern sich von Zeit zu Zeit. Je nach Familiengröße braucht man mal mehr, mal weniger Raum zum Glücklichsein. Veränderte Wohnbedürfnisse lassen sich mit Holz rasch in praktikable Lösungen umsetzen. Speziell Dachausbauten sind heute, bei den hohen Grundstückspreisen und dem knapper werdenden Angebot an Bauland, eine willkommene Alternative zum Neubau und – nicht nur – in wirtschaftlicher Hinsicht äußerst attraktiv. Dazu überzeugen die kurze Bauzeit, das geringe Gewicht des natürlichen Baustoffes Holz (kaum Probleme mit der Statik eines Gebäudes) sowie die Vielzahl der Möglichkeiten im Hinblick auf Design und Funktion.

Auch die heimische Hotellerie und Gastronomie ist längst auf den Baustoff Holz aufmerksam geworden. Kein Material vermittelt besser das Gefühl von Natur, Entspannung und Wohlgefühl. Urige Schihütten, gemütliche Bauernstuben, erholsame Wellnessbereiche – gerade in unseren Breiten spielt der heimische Rohstoff aus unseren Wäldern eine wichtige Rolle. Holz steht für nachwachsende Ressourcen, die ohne lange Transportwege und damit klimaschonend bezogen werden können. Dazu strahlt das Material eine besondere Wärme und Ruhe aus.

Holz: Perfekte Regulierung der Luftfeuchtigkeit

Holz hat aber noch mehrere positive Eigenschaften vorzuweisen: es reguliert das Klima der Räume selbst, indem es überflüssige Feuchtigkeit speichert und in trockenen Perioden wieder abgibt und die Oberflächentemperatur der Bauteile „strahlt keine Kälte ab“. In der Folge entsteht ein besonders angenehmes Raumgefühl, das durch den Einsatz hochmoderner, biologischer Dämmverfahren noch verbessert wird. In Holzbauten gibt es auch so gut wie keine Staubentwicklung, was speziell für Asthmatiker und Allergiker eine große Entlastung ihrer gesundheitlichen Probleme mit sich bringt.

Holzbauten vermitteln generell ein Gefühl der Gemütlichkeit und Geborgenheit, was durch die angenehme Optik des Baustoffes noch unterstrichen wird. Zudem verbreitet das Holz einen sehr angenehmen Duft und hebt damit zusätzlich die Wohnqualität.  Für die professionelle Planung, Umsetzung und Gestaltung des Wohntraumes aus Holz sind die Holzbau-Meister die richtigen Ansprechpartner. Sie stehen für perfekte Lösungen und Zufriedenheit der Kunden!

holzbaupreis kaernten

 Beim Holzbaupreis Kärnten 2017 gibt es insgesamt 18 Preisträger in den Abstufungen Holzbaupreis, Auszeichnung, Anerkennung und Sonderpreis
 Holzbaupreise: Heuer konnten drei Hauptpreise verliehen werden, Auszeichnungen: Sechs Bauten bekamen eine Auszeichnung, Anerkennungen:  Vier Bauten erhielten eine Anerkennung

Export: In der Kategorie Export werden jene Bauten ausgezeichnet, die von Kärntner Architekten oder Holzbauern außerhalb der Landesgrenzen realisiert wurden. Es gab vier Anerkennungen und einen Sonderpreis. FOTO: Walter Luttenberger

Link: https://holzbaupreis-kaernten.at/preistraeger/

 

Wer sich bei seinem Bauvorhaben für ein Holzhaus entscheidet ist am Puls der Zeit. Und das nicht nur beim Wohnkomfort: Holz lebt, wächst nach und kehrt ohne Rückstände in den Naturkreislauf zurück. Damit stellt das Bauen mit Holz einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz dar.
Holzbau ist im Trend. Immer mehr Häuselbauer entscheiden sich für ein Eigenheim aus dem „ökologischen“ Baustoff Holz, das zeigt auch die immer größer werdende Anzahl an gebauten Holzobjekten im Land Kärnten. Georg Hubmann und Ing. Fritz Klaura von der Landesinnung der Holzbau-Meister Kärnten wissen ganz genau warum: „Wohnklima und Wohnkomfort in einem Holzhaus sind unvergleichlich. Denn Holz atmet und lebt. Das sorgt für natürliche Wohnatmosphäre.“

Zuhause mit Mehrwert
Das kompetente Duo kennt aber noch viele weiter Gründe, die für das Bauen und Wohnen mit Holz sprechen: „Holz ist vielfältig einsetzbar, gesundheitsfördernd, bietet eine große Gestaltungsbandbreite, viele Möglichkeiten für Eigenleistung und kurze Bauzeiten“. Nach dem Bau ist ein Holzhaus sofort bezugsfertig und benötigt im Gegensatz zu anderen Bauweisen keine Austrocknungszeiten.
 „Nicht zu vergessen“, so Innungsmeister Hubmann, „sind auch die ausgezeichneten Dämmwerte von Holz“. Ein perfekter Temperaturausgleich im Sommer wie auch Winter hält die Heizkosten niedrig und sorgt für ein gesundes und besonders angenehmes Raumklima. „Der Energieverbrauch in einem Niedrigstenergie- oder Passivhaus aus Holz ist hier um 50 Prozent und mehr unter dem Verbrauch eines vergleichbaren Hauses in Nassbauweise“, ergänzt Innungsmeister-Stellvertreter Ing. Klaura.

Unschlagbare Ökobilanz
Außerdem hat das Bauen mit Holz eine unschlagbare Ökobilanz. Georg Hubmann erklärt warum: „Holz bindet den Kohlenstoff während seiner ganzen Nutzungsdauer! Jeder verbaute Kubikmeter Holz speichert den Kohlenstoff von einer Tonne Kohlendioxid! Deswegen ist Bauen mit Holz aktiver Klimaschutz!“ Und da das Rohmaterial für die Herstellung von den Holzhäusern zum überwiegenden Teil aus heimischen Wäldern stammt, fallen nur kurze Transportwege an. „Der Einsatz von Holz stärk darüber hinaus die regionale Wertschöpfung und sichert Arbeitsplätze“, fügt Ing. Klaura an.

Fachwerks-, Riegel- und Skelettbauweise
Im Gegensatz zu den Alpenländern, wo man hauptsächlich Blockbauten mit liegenden Hölzern zu Wänden verarbeitet hat,

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