Wohnen im Holzhaus hat seinen besonderen Charme. Welche Baustoffe sorgen für perfektes Raumklima? Die Kärntner Holzbau-Meister haben dazu die besten Ideen.

Gute Wartung beugt vor

Schön langsam verabschiedet sich der Winter. Sturm, Frost und mancherorts auch Schnee haben den Kärntner Dächern auch heuer wieder hart zugesetzt. Aber nur ein geringer Anteil der Hausbesitzer lässt sein Dach regelmäßig überprüfen. Bleiben aber Defekte unentdeckt, kommt es meist zu teuren Folgeschäden. Genau davor warnen Experten wie Georg Hubmann und Ing. Fritz Klaura von der Innung Holzbau Kärnten: „Nur durch regelmäßige fachmännische Wartung des Daches können Mängel gefunden werden. Die Kärntner Holzbau-Meister haben dafür ein besonders geschultes Auge und erkennen auf Anhieb, wo versteckte Schäden sind.“ Sie erkennen mögliche Schwachstellen und weisen auf bauphysikalische Schäden hin. Dasselbe gilt bei Wasserflecken im Bereich des Dachbodens oder Wasserspuren, die am Unterdach auftreten. Was die Hauseigentümer dabei laut Innungsmeister Georg Hubmann oft unterschätzen: „Feuchtigkeit, die sich im Dachinneren sammelt, kann zu einer Schimmelbildung oder Schäden an der Konstruktion führen.“

Wartung und Sanierung aus Meisterhand

Kurzum, regelmäßige Wartung spart bares Geld! Selbiges macht zeitgemäßes Dämmen. Und obendrein ist das noch ein aktiver Beitrag zum Klimaschutz! Innungsmeister Georg Hubmann und Holzbauberater Ing. Fritz Klaura empfehlen daher: „Muss ohnehin das Dach neu eingedeckt werden, lohnt sich die zusätzliche Dämmung in jedem Fall!“ Eine erhöhte und zeitgemäße Wärmedämmung steigere zudem spürbar die Wohnqualität, so die Vertreter der Landesinnung Holzbau Kärnten, da die Oberflächentemperatur von Wänden, Decken und Böden warm bleibe und damit die Behaglichkeit sich wesentlich erhöhe.

Wer ökologisch Dämmen will, dem legen Hubmann und Klaura Dämmstoffe aus natürlichen Baustoffen wie Holzfaserplatten oder Zellulosefaser ans Herz. „Diese sind eine ökologische, dauerhafte und nachhaltig wärmedämmende Alternative zur Dämmung mit erdölbasierenden Schaumstoffen oder Ähnlichem, bieten einen sehr guten Schutz gegen Kälte und minimieren damit die Heizkosten", so Klaura. Drei weitere große Vorteile, die für eine Dämmung mit Naturdämmstoffen sprechen, seien, dass sie auch die sommerliche Hitze optimal abhalten, luftige Raumhöhen ohne heiztechnische Nachteile gestatten und dass sie „atmungsaktiv“ sind. Der Fachmann spricht hier von diffusionsoffener Bauweise.

Wohnen mit Weitblick

Neben dem Sanieren und Verstärken von Dachstühlen und deren Dämmung bauen die Holzbau-Meister auch Fenster in die Dachflächen ein oder errichten Dachgauben – und das stets fachlich korrekt und mit höchster Sorgfalt. „Und wer sich mehr Platz wünscht, kann die Dachsanierung gleich mit einer Dachbodenerweiterung durch den Holzbau-Meister verbinden", schlägt Ing. Fritz Klaura vor. Der Aus- und Umbau des Dachgeschosses, von einem Meisterbetrieb der Holzbau-Innung durchgeführt, gilt als ein günstiger und schneller Weg zu zusätzlichem Wohnraum und gleichzeitiger Wertsteigerung des Hauses. Klaura nennt weitere Vorteile: „Nicht nur dass ein Dachausbau teuren Baugrund spart. Fernab vom Straßenlärm ist es außerdem hell und gemütlich und der Weitblick über die Dächer der Nachbarschaft ist meist einmalig schön."

Richtig geplant und gut gebaut, ist Holz dauerhaft.

Egal ob eine Fassade mit Lärchenschindeln, Brettern oder Latten ausgebildet wird, müssen die Regeln des konstruktiven Holzschutzes beachtet werden. Das heißt, dass es zu keinen Wassertaschen in der Konstruktion kommen darf damit eine rasche Austrocknung gewährleistet ist.

Holzkonstruktionen werden in der Regel diffusionsoffen (im Volksmund als atmend bezeichnet) ausgeführt. Wasserdampf kann also solche Aufbauten durchschreiten, muss jedoch nach außen hin frei abströmen können. Auch Schlagregen, Wind und Nebel bringen geringe Feuchtemengen in die Fassade ein. Diese müssen abgeführt werden. Bei Verwendung großflächiger, geschlossener Plattenwerkstoffe müssen die Fassaden hinterlüftet sein. Offene, gestülpte Brettschalungen oder Schindelfassaden sind hingegen derart offen, dass eine Hinterlüftung nicht unbedingt notwendig ist. Diese Schichten sind ähnlich einer Schuppenschicht angeordnet und die Luft umspült die einzelnen Holzteile.

Noch einen Tipp haben die Kärntner Holzbau-Meister: „Wesentlich für den Bauerfolg ist immer eine bauphysikalisch korrekte Planung, sowie eine qualitätsvolle Ausführung, daher sollte beides immer von Fachleuten erbracht werden.“ Die innovativen Holzbau-Meisterbetriebe in Kärnten bieten Komplettlösungen für Dachausbau, Zu- und Aufbauten sowie Aufstockungen aus einer Hand an. Sie helfen sowohl bei Planungsfragen, liefern aber auch wertvolle Informationen rund um Wärmedämmung und erstellen auch den gesetzlich erforderlichen Energieausweis.

 

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