Das Holzhaus hat viele Vorteile!

Ein Holzhaus wirkt positiv auf Körper und Psyche. Holz schützt nicht nur das Klima, sondern auch die Gesundheit. In regelmäßigen Abständen tauchen derartige Meldungen zu Holz und seine positive Wirkung in den Medien auf. Doch was steckt wirklich hinter diesen vielfach aufgestellten Behauptungen? Innungsmeister Georg Hubmann und sein Stellvertreter Fritz Klaura von Holzbau Kärnten liefern dazu interessante Einblicke.

„Wer in einem Haus aus Holz wohnt“, davon sind die Holzbau-Meister Hubmann und Klaura überzeugt, „wohnt am besten“. Warum das so ist, wird so erklärt: „Weil Holz beruhigend wirkt, gut riecht, Ruhe und Gemütlichkeit ausstrahlt, dämmt, gegen Strahlen abschirmt und für ein angenehmes Raumklima sorgt.“ Mit einem Wort – Genial, was der Naturbaustoff HOLZ im Stande ist zu leisten! Das geläufige Sprichwort „In einem gesunden Körper wohnt ein gesunder Geist“ münzt Innungsmeister Hubmann kurzerhand um: „In einem gesunden Haus wohnt ein gesunder Mensch.“

Holz schafft gesundes Klima

Wie Recht er hat, belegen zahlreiche wissenschaftliche Studien. Gerade dort, wo viele Menschen eine bestimmte Zeit unter demselben Dach verbringen, bewährt sich Holz besonders, indem es für eine ausgeglichene Psyche und ein stabiles Wohlbefinden sorgt. „Holz hat eine warme Oberflächenstruktur und sensationelle feuchtigkeitsabsorbierende Fähigkeiten. Das schafft ein angenehmes Raumklima, weil es an kalten Tagen drinnen schön warm und an heißen Tagen angenehm kühl bleibt“, erklärt Klaura. Die besonderen Eigenschaften des Materials würden außerdem dafür sorgen, dass Schadstoffe aus der Luft aufgenommen und im Holz neutralisiert werden. Das wiederum ermöglicht, dass in einer derart gesunden Umgebung selbst Pollenallergiker „aufatmen können.“

Holz beeinflusst unsere Gesundheit.

Schon Paracelsus hat gesagt, dass die Dosis das Gift macht. In natürlichen Materialien findet man eine Vielzahl von Spurenelementen, die zusammen eine heilende Wirkung ergeben. Untersuchungen haben ergeben, dass auf Holzoberflächen Bakterien schnell absterben, auf Kunststoffoberflächen hingegen eine Ausbreitung erfahren. Unsere Vorfahren haben schon erkannt, dass ein Zirben Zimmer zu gesundem Schlaf führt und dass man mit Zirbenholz Motten entgegenwirkt.

Je nach Holzart ergeben sich verschiedene Wirkungsbereiche, die unseren Organismus beeinflussen. In einer Holzumgebung finden wir das optimale Milieu vor. Schon im Wald beginnt es – wie ein aktueller Gesundheitstrend zeigt: „Waldbaden“, sprich die Atmosphäre genießen und von den Heilkräften der Wälder profitieren.

Eine wissenschaftliche Studie des Joanneum Research zeigte außerdem, dass sich Holz im Innenraum von Schulklassen positiv auf die SchülerInnen auswirkt und diese durch eine verringerte Herzfrequenz eine erhöhte Aufmerksamkeit und Erholung zeigen. Der Unterschied zu den Kontrollklassen lag bei fast 10 Herzschlägen je Minute. Die Messungen wurden mit einem „Heart Man“ (24 h Herzfrequenzmessung) durchgeführt, einem portablen EKG.

Holz: Wohlbefinden und aktiver Klimaschutz

Kalte Oberflächen entziehen uns Wärme. Wir meiden diese Zonen und ziehen uns in wärmere Ecken zurück, die meist tiefer im Gebäude liegen. Die Wärme strömt immer zum kalten Bereich, so wird uns die Körperwärme von kalten Bauteilen entzogen und führt zu Unbehagen. Obwohl wir heute schon gute Isolierverglasungen verwenden, ist das Fenster noch immer der Schwachpunkt in der wärmedämmenden Gebäudehülle.

Hochgedämmte Bauteile sind selbst an den kältesten Tagen an ihrer raumseitigen Oberfläche nur unmerklich kühler als die Raumluft. Daher wird uns auch nur wenig Körperwärme entzogen und unser Wohlbefinden steigt.

Naturmaterialien sind beim Dämmen klare Spitzenreiter.

Denn die Natur ist da der Technik weit voraus. Naturdämmstoffe sind z.B. Zellulose, Holzweichfaser, Schafwolle und Hanf. Wobei Holz hier ganz klar in Führung liegt. Sowohl als Dämmstoff, als tragender Konstruktionsteil wie auch als dekorative Oberfläche von Wänden, Decken oder als Fußboden. Hier kommt noch hinzu, dass Holz gebundenes CO2 ist und wir mit dem Gebrauch von Holz den Naturkreislauf erweitern und somit aktiven Klimaschutz betreiben.

Naturstoffe schonen die Umwelt und leisten mehr.

Bau- und Dämmstoffe aus der Natur können mehr als andere. Holz ist auch ein Garant dafür, dass wir das Erdklima schonen. Denn Holz selbst ist CO2 neutral. Verbrennt man Holz oder vermodert es im Wald, wird gleich viel CO2 freigesetzt wie der Baum zu Lebzeiten gebunden hat. Verwenden wir Holz als Baustoff entnehmen wir es diesem Kreislauf und konservieren es bis es wieder dem Kreislauf der Natur zugeführt wird. Bis es aber so weit ist vergehen zumindest ein paar Jahrhunderte, wie viele großartige Beispiele sehr alter Holzbauten zeigen.

Fazit: Natürlich wohlfühlen – natürlich mit Holz.

Holz ist der geniale Naturbaustoff, der nicht nur umweltschonend, klimafreundlich und CO2 neutral ist. Holz ist auch der Baustoff, der uns ein gesundes Wohnklima garantiert.

Kärntens Holzbau-Meister sind auf den Bau von nachhaltigen Holzhäusern mit niedrigem Energieverbrauch spezialisiert und bieten Rundum-Betreuung. Fragen Sie nach mehr Informationen und Details, wir werden Sie bestens beraten! Höchstes Know-how macht lizenzierte Holzbau-Meister zu Experten für den fachgerechten und optimalen Einsatz des Baustoffes Holz. Sie stehen Ihnen mit Fachkompetenz beratend zur Seite – von der Planung bis zur Fertigstellung – „alles aus einer Hand“!

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